Herzlich Willkommen

Wir, die Familie Meier, möchten Ihnen auf diesen Seiten einiges erzählen.

Helmut Meier:
Ich bin mit Wein aufgewachsen, unsere Familie bewirtschaftete 3,5 Hektar als Fassweinbetrieb. Nach einem 17-jährigen Ausflug in den Schlosserberuf widme ich mich seit vielen Jahren voll und ganz dem Wein. Mein Hauptaufgabenfeld ist die Pflege der Weinberge.

Barbara Meier:
Auch meine Familie ist seit Generationen dem Wein verbunden, mein Urgroßvater hat das Weingut 1885 gegründet. Ich kümmere mich ums Büro und die Kundenbetreuung.

Georg Meier:
Schlepper fahren – das war als Kind die erste Begeisterung für Wein. Es lag für mich nahe, selbst Winzer zu werden. Ausgebildet wurde ich bei Bernhard Koch, Siegrist und Christmann, danach folgten der Wirtschafter an der Weinbauschule in Neustadt und der Weinbautechniker in Bad Kreuznach. Seit 2005 bin ich für den Ausbau der Weine verantwortlich.

 

Die Region

Die Südliche Weinstrasse war, anders als die Mittelhaardt, über viele Jahre geprägt von Massenproduktion. Die Dörfer waren arm, es gab fast ausschließlich Mischbetriebe, die Weine wurden fassweise meistbietend verkauft. Erst in den 1970ern stellten die meisten Winzer auf Flaschenweine um. Und seit den späten 1980ern nimmt die Qualität der regionalen Weine Jahr für Jahr zu – heute steht die Südliche Weinstraße als innovativer Musterschüler glänzend da und beherbergt eine stattliche Zahl an Spitzenweingütern.

 

Der Ort

Weyher liegt am Haardtrand – also direkt am Pfälzer Wald –, hoch über der Deutschen Weinstrasse. Der Ortsname geht zurück auf das lateinische „villa“ und belegt, dass sich schon die Römer hier niedergelassen hatten. Wein in Weyher ist erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 777. Ganz offiziell heißt unser 500-Seelen-Dorf Weyher in der Pfalz. Man kommt nicht zufällig hierher – doch der Weg lohnt sich. Der Blick tief hinunter in die Weiten der Rheinebene, hinüber zum Odenwald und zum Schwarzwald ist phänomenal. Und die Weine brauchen keinen Vergleich mit Gewächsen aus bekannteren Orten zu scheuen.

 

Das Weingut

Namensgeber des Weinguts ist Valentin Ziegler und Urgroßvater von Barbara Meier. Er besaß Weinberge und gründete 1885 eine Weinkommission. Sein Sohn Jakob Ziegler übernahm in den 1920ern das Weingut und stellte bereits im 2. Weltkrieg auf Flaschenweine um – was ab der Wirtschaftswunderzeit dazu führte, dass der Betrieb rasch bekannt und seine Weine stark nachgefragt wurden. Großen Anteil an dieser Entwicklung hatten auch Barbaras Eltern Rita und Norbert Ziegler, die den Betrieb schließlich von der Ortsmitte an den heutigen Standort am Rande Weyhers verlegten. 1996 bezogen wir Meiers den Wohnbereich und übernahmen das Weingut im Jahr 1999 schließlich auch offiziell. Stets haben die Generationen Hand in Hand miteinander gearbeitet, heute wie vor vier Generationen.

 
 
 

Die Weinberge

Auf mittlerweile 14 Hektar haben wir 17 Rebsorten im Anbau. Es sind überwiegend jüngere Anlagen in Flachbogenerziehung, mit denen wir uns zielgerichtet für die Zukunft aufgestellt haben. Klassische Rebsorten überwiegen: Riesling und weiße Burgundersorten dominieren bei den Weißweinen, Spätburgunder, Merlot und Cabernet Sauvignon bei den Roten.
Die Buntsandsteinlagen im Weyherer Michelsberg sind für unsere Rieslinge ebenso perfekt wie die Granit- und Rotliegend-Böden im Burrweiler Altenforst. Die Burgundersorten stehen vorwiegend im Hainfelder Letten, wo sich Tonmergel und Kalkmergel abwechseln – was für Langlebigkeit in den Weinen sorgt.
Die Arbeit in den Weinbergen ist für uns elementar, weil hier die Qualität festgelegt wird. Doppeltriebe werden konsequent entfernt, die Traubenzone frühzeitig entblättert. Gelesen werden bei uns nur die Basisweine mit dem Vollernter, ansonsten gilt: selektive Handlese in mehreren Durchgängen. Wir kennen wirklich jeden Rebstock persönlich.

 
 

Im Keller

Unsere Weine sollen einen eindeutigen Stil mit individueller Handschrift aufweisen: Die Rieslinge filigran, die weißen Burgunder mit Kraft, die Rotweine mit Körper und Power. Um das zu erreichen, setzen wir auf lange Gärzeiten (30-35 Tage auch bei den Weißen) und ein langes Hefelager. Die Weißweine bleiben bis auf ein paar Ausnahmen im Edelstahl, damit sie ihre Frische und Finesse behalten. Die Rotweine vergären in Bütten und Maischegärtanks und reifen danach in Barriques heran.